Euregioprojekt Tourismus und Pflege

Grenzüberschreitende Netzwerkarbeit zwischen Tourismus- und Pflegewirtschaft ist gestartet

"Tourismus und Pflege" schafft Grundlage für zielgruppengerechte Produkt-Markt-Kombinationen

Maas en Waal, Rees / Emmerich Die heutigen Senioren sind deutlich reiseerfahrener und auch kaufkräftiger als vorherige Generationen. Sie haben oft bis ins hohe Alter die Lust Neues kennenzulernen, dem Alltag zu entfliehen und in der Natur aufzutanken - auch, wenn Sie bereits körperliche Einschränkungen in Kauf nehmen müssen. Der Trend zu kürzeren Reisedistanzen in dieser stark wachsenden Zielgruppe spielt den Partnern des euregionalen Projekts "Tourismus und Pflege" in die Hände. Um in einem zweiten Schritt maßgeschneiderte Angebote anbieten zu können, wollen die Projektpartner genau untersuchen wie die Teilgebiete Maas en Waal sowie Rees/Emmerich u.a. zur Barrierefreiheit aufgestellt sind und welche Rahmenbedingungen verbessert werden müssen um die Bedürfnisse der Senioren und ihrer pflegenden Angehörigen erfüllen zu können.

 

"Wir werden viel voneinander lernen und uns gegenseitig unterstützen können", beschließt Hans Vos, Gebietsdirekteur ZZG zorggroep, als Lead-Partner das lebhafte binationale Auftakttreffen in dem stilvollen Ambiente des Landgoed Korenmolen in Maasbommel. Deutsche und niederländische Akteure aus der Pflege- und Tourismuswirtschaft arbeiten in den nächsten Monaten an dem gemeinsamen Ziel die euregionale Aufenthaltsqualität zu verbessern, mit fachlicher Unterstützung des Euregio Kompetenzzentrums für Barrierefreiheit (EUKOBA e.V.) und den Tourismusberaterinnen Monika Agata-Linke von der Agentur Freizeit- & Tourismus-Konzepte und Marianne Laarakkers von der Agentur Laarakkers communicatie. Projektträger ist die ZZG zorggroep, zu den Projektpartnern zählen die Alten- und Pflegeheime St. Marien, Rees-Haldern, St. Martinus-Stift, Emmerich, der Campingpark Molenstrand, Maasbommel, das regionale Tourismusbüro Rivierenland, das Tourismusprojekt "De Gouden Kans", Appeltern und der Rat der Gemeinde Maas en Waal.

 

"Alle am Thema Interessierten in den beiden Teilgebieten sind herzlich eingeladen sich dem Netzwerk anzuschliessen", ruft Projektleiterin Monika Agata-Linke zum Mitwirken auf. Das Projekt "Tourismus und Pflege" findet im Rahmen des Programms "People II People" der Europäischen Union statt und wird vom Programmmanagement der Euregio Rhein-Waal koordiniert. Die EU unterstützt Kooperationsprojekte zwischen Nachbarländern. Speziell für Projekte, bei denen die Kontakte zwischen Einwohnern aus den Nachbarländern im Mittelpunkt stehen, wurde dieses Programm entwickelt. Mit dieser Maßnahme wird die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Bürgern, Unternehmen und Einrichtungen gefördert. Die Projektkosten werden im Rahmen des INRREG IV A Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Häfte kofinanziert, die andere Hälfte übernehmen die Projektpartner.

 

Foto: Freizeit- & Tourismus-Konzepte. Die Projektbeteiligten auf eine Blick (unten, von links): Johannes Fockenberg / Gf. St. Marien Rees-Haldern, Marianne Laarakkers / Laarakkers Communicatie, Adri van Ooijen / Campingpark Molenstrand, Monika Agata-Linke / Freizeit- & Tourismus-Konzepte, Henk Nillessen / ZZG zoerggroep, Jocko Wittenaar / Dichterbij, Rob Hagens / SEDHA Holding BV; (oben, von links): Pascal Tönnissen / Student HRW Alternativer Tourismus, Patrick Dohmen / EUKOBA e.V., Hans Vos / gebietsdirecteur ZZG zorggroep, Frank Harbers, Max Coppers, Rob Ansen / Projekt Gouden Kans

Letzte Änderung: 25.10.2013 | © Europäisches Kompetenzzentrum für Barrierefreiheit e.V.
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