EUKOBA erhält Preis vom Nachhaltigkeitsrates des Bundes

Projekt BPASS® für seine Nachhaltigkeit ausgezeichnet

Aus den Händen von NRW-Umweltminister Johannes Remmel und Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung (RNE), haben heute Patrick Dohmen und Hartmut Buchbinder für das Projekt „BPASS – Barrierefreiheit messbar machen“ die Auszeichnung „Werkstatt N“ 2016 entgegen genommen. Der als Qualitätssiegel für Nachhaltigkeit geltende Preis wird vom RNE seit 2010 für besonders vorbildliche und innovative Ideen vergeben, die den Weg in eine nachhaltige Gesellschaft weisen. Die Preisverleihung fand in feierlichem Rahmen im Rathaus der Stadt Essen statt, die als Grüne Hauptstadt Europas 2017 gekürt worden ist. Insgesamt wurden 14 Projekte und Initiativen aus NRW mit dem bundesweit ausgeschriebenen Preis ausgezeichnet.
Umwelt- und Klimaschutzminister Remmel zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt und Qualität der Nachhaltigkeitsaktivitäten im Land. „Nachhaltiges Denken und Handeln wird sich dann durchsetzen, wenn es aus der Mitte der Gesellschaft kommt. Die Werkstatt N-Projekte aus NRW zeigen, dass es viele innovative Ansätze aus der Zivilgesellschaft, der Kultur und der Wirtschaft gibt, die zum Mitmachen und Nachahmen einladen“, sagte Remmel in seiner Laudatio. „Das Land NRW setzt mit seiner Nachhaltigkeitsstrategie ein deutliches Zeichen, dass dieses Engagement gewünscht ist und unterstützt wird“, so der Minister weiter.
Barrierefreie Infrastruktur, inklusive Städte und Siedlungen
"Wir haben uns riesig über die Auszeichnung gefreut", sagte Patrick Dohmen, Vorstand des Vereins "Das ist eine tolle Bestätigung für das, was wir bisher erreicht haben, und vielleicht auch Ansporn für den einen oder anderen, bei uns mitzumachen und unsere Arbeit zu unterstützen."
Das Projekt BPASS soll einen Beitrag dazu leisten, eine geschlossene barrierefreie Infrastruktur aufzubauen, inklusive und nachhaltige Innovationen zu unterstützen, die Ungleichheit innerhalb von und zwischen Staaten zu verringern sowie Städte und Siedlungen inklusiv barrierefrei und nachhaltig zu gestalten.
NRW bundesweit Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit
Mit solchen Projekten und Initiativen ist Nordrhein-Westfalen Vorreiter bei der Umsetzung der neuen globalen Nachhaltigkeitsziele in Deutschland. Auch die Rating-Agenturen oekom research und Moody’s bescheinigen dem wichtigsten Wirtschaftsstandort in Deutschland eine Führungsposition in Fragen nachhaltigen Wirtschaftens und nachhaltiger Politik. Die Leitbildfunktion NRWs wird nicht zuletzt durch die Wahl Essens als Grüner Hauptstadt Europas 2017 bestätigt, bei der die Ruhr-Metropole sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren gegen eine Vielzahl renommierter Konkurrenten durchsetzen konnte. Das Land NRW unterstützt das Hauptstadtjahr der Stadt Essen sowie die vielen anderen kommunalen Initiativen zur Umsetzung der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie und der globalen Nachhaltigkeitsziele.
Weitere Informationen zu den Werkstatt N-Projekten auf www.werkstatt-n.de und dem NRW-Nachhaltigkeitsportal www.nachhaltigkeit.nrw.de. Hier sind auch Informationen zur Nachhaltigkeitsstrategie des Landes NRW bereitgestellt.
Letzte Änderung: 13.06.2016 | © Europäisches Kompetenzzentrum für Barrierefreiheit e.V.
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