Bosch Stiftung fördert GIPS und SENSE Programme

EUKOBA Projekte in das Programm "Werkstatt Vielfalt" der Bosch Stiftung aufgenommen

Linnich. Die Projekte GIPS Spielen und Lernen und SENSE Erfahren und Lernen des Euregio Kompetenzzentrums für Barrierefreiheit sind in das Programm "Werkstatt Vielfalt" der Robert Bosch Stiftung aufgenommen worden und erhalten in den kommenden Monaten eine Förderung.Die Projekte ermöglichen Schülerinnen und Schülern von Regelschulen (11 und 13 Jahre) bzw. Berufsschülern die Herausforderungen eines Lebens mit Behinderungen zu erfahren. In Workshops versetzen Azubis, Schülerinnen und Schüler in die Lage eines Menschen mit Behinderung. Dabei können die Teilnehmenden Verständnis für Menschen mit Behinderung entwickeln und für die Hindernisse und Herausforderungen, denen diese sich in ihrem Alltag gegenübersehen, sensibilisiert werden. Eventuelle Berührungsängste und Hemmungen im Umgang mit Menschen mit Behinderung können so abgebaut werden. Ehrenamtlich tätige Menschen mit Behinderung stehen den Azubis, Schülerinnen und Schülern dabei zur Seite. Die Ergebnisse des Projekts werden in einen Lernleitfaden für Schulen einfließen. Der Lernleitfaden wird in zwei Versionen angefertigt: Eine Schülerversion und eine Lehrerversion. Die Lehrerversion enthält ergänzend methodische Grundlagen zur Wissens- vermittlung, Sensibilisierung und Unterrichtsgestaltung. Das Projekt findet statt vom 01.09.2014 bis 28.02.2015. Mit der "Werkstatt Vielfalt" unterstützt die Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit der Stiftung Mitarbeit Projekte, die auf lokaler Ebene dazu beitragen, Menschen aus unterschiedlichen sozialen, kulturellen oder religiösen Milieus miteinander in Kontakt zu bringen.

 

"Vielfalt ist ein großer Schatz, den wir gemeinsam heben sollten", sagt Dr. Ingrid Hamm, Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung. "Dazu müssen wir Unterschiede zwischen Menschen nicht als Problem, sondern als Chance erkennen." Die Projekte in der „Werkstatt Vielfalt“ tragen dazu bei, die unmittelbare Nachbarschaft, die Gemeinde oder das Viertel zu beleben und Brücken zu bauen zwischen verschiedenen Lebenswelten. Sie sorgen dafür, dass Menschen die zunehmende Vielfalt in ihrer Umgebung als Normalität empfinden und richten sich insbesondere an junge Menschen. "Uns liegen Projekte in der direkten Nachbarschaft sehr am Herzen", sagt Hanns-Jörg Sippel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Mitarbeit. "Auf lokaler Ebene lässt sich Begegnung am besten gestalten."

 

Neben der finanziellen Förderung begleitet die Robert Bosch Stiftung die Macher der Projekte, bringt sie in einer Projektwerkstatt mit anderen Teilnehmern zusammen und gibt Anregungen zur Weiterentwicklung des Programms. Künftig werden zweimal im Jahr Projekte ausgewählt, die Brücken bauen für eine lebendige Nachbarschaft.

 

Weitere Informationen unter

 

www.bosch-stiftung.de/vielfalt
www.mitarbeit.de/werkstatt_vielfalt.html

Letzte Änderung: 19.10.2014 | © Europäisches Kompetenzzentrum für Barrierefreiheit e.V.
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