Betriebliches Gesundheitsmanagement

Handlungskonzept für BGM beim EUKOBA e.V.

Entscheidungsfindung für ein BGM

 

Warum beschäftigt sich das Euregio Kompetenzzentrum für Barrierefreiheit mit dem Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement, obwohl z.B. das ArbSchG laut eigener Begriffsbestimmung im §2 nicht für den ehrenamtlichen Bereich gilt? Nun. Dafür gibt es mehrere Gründe:

 

  • Ein Großteil unserer Mitarbeiter sind ehrenamtliche Menschen mit Behinderung und/oder Senioren. Daher ist und kann uns dieses Thema nicht egal sein. Ganz im Gegenteil bildet es einen Schwerpunkt unserer Sorgfaltspflicht und Verantwortung. Sicherheit und Gesundheit ehrenamtlicher Mitarbeiter sind für uns unabdingbare Voraussetzung.
  • Aus den Reihen unserer Mitarbeiter und Teilnehmern unserer Sensibilisierungstrainings wurde angeregt, dieses modulare Schulungssystem, ob seiner innovativen Heransgehensweise und Vielfalt, auch in der präventiven Sensibilisierung von Auszubildenden, Mitarbeitern und Führungskräften für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung einzusetzen, da es sich in diesem Bereich wegen der Methodik Selbsterfahrung als ideale Maßnahme anbietet.
  • Durchschnittlich kommt es in Deutschland alle 18 Sek. zu einem Arbeitsunfall, alle 8 Min. zu einem schweren Arbeitsunfall und alle 2,5 Std. zu einem tödlichen Arbeitsunfall. Nicht zuletzt diese Zahlen zeigen, warum dem Arbeits- und Gesundheitsschutz eine große Bedeutung zukommen muss.

 

 

Rechtliche Grundlagen

 

Grundlage für Maßnahmen zum Arbeitsschutz im Ehrenamt ist das Siebte Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Unfallversicherung" (SGB VII). Im SGB VII ist geregelt, welche Personen oder Personengruppen per Gesetz versichert sind. Dies sind in erster Line Beschäftigte oder Personen, die wie Beschäftigte tätig werden. Ehrenamtliche im Bildungswesen, Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege sind in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert. Für uns, als nicht staatliche caritative Einrichtung, ist im Schadensfall die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege" (BGW) der Ansprechpartner.
Für die Durchführung von Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung durch den Arbeitgeber sind die Krankenkassen nach §§ 20, 20a SGB V dazu angehalten, entsprechende Vorsorgemaßnahmen anzubieten. Dabei sieht der § 20a SGB V einen ganzheitlichen Ansatz vor, der neben der Verhaltens- und Verhältnisprävention insbesondere die Beteiligung der Mitarbeiter und die Frage danach, was gesund erhält, in den Vordergrund stellt.

 

 

Was soll erreicht werden?

 

Interne Zielsetzung Externe Zielsetzung



BGM dient dem Mitarbeitererhalt, der Prävention
und der Mitarbeitergewinnung. Unsere Mitarbeiter
und Führungskräfte profitieren nachweislich von den positiven Effekten.



Selbstverständlich soll unser Engament im Bereich BGM der positiven Imagebildung des Euregio Kompetenzzentrums für Barrierefreiheit und seiner Einrichtungen dienen.
BGM ist ein Instrument, dass mit Hilfe gezielter Maßnahmen arbeitsweltbezogene  Erkrankungen (z.B. Stress, Rückenschmerz, ...) wirkungsvoll vorbeugt und damit dem Mitarbeitererhalt unterstützt. Unser modulares Schulungskonzept versteht sich als lernendes System. Daher fließen unsere Erfahrungen mit und durch das BGM in die Entwicklung unserer Schulungsinhalte mit ein (z.B. EU-OSHA Kampagnen).
Steigerung der Arbeitszufriedenheit und der Motivation unserer Mitarbeiter, die die Effektivität der Mitarbeiter erhöht und damit die permanente Güte und gute Ergebnisse  unserer Schulungs- und Gütesicherungsleistungen für Kunden gewährleistet. Vorbildfunktion und Motivation für andere gemeinnützige Organisationen, sich für BGM zu interessieren und es idealerweise einzuführen.
Für uns von besonderer Bedeutung: Abschwächung der demografischen Entwicklung, damit der statistische Zuwachs von krankheits-bedingten Fehltagen nicht mit unserem erhöhten Anteil an älteren Mitarbeitern bzw. Mitarbeitern mit einer Behinderung einhergeht. Unterstützung von Unternehmen bei der Sensibiliserung on Mitarbeitern, Azubis und Führungskräften durch Sensibilsierungsmaßnahmen im Rahmen der eigenen BGM-Maßnahmen.
BGM trägt durch Organisationsentwicklung zur Entlastung aller Mitarbeiter bei und ermöglicht bei allen unseren Aktivitäten ein barrierefreies und alternsgerechtes Arbeiten.

 

 

Aktuelle Situation bei EUKOBA

 

EUKOBA verfügt derzeit über 187 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Diese sind in unserem Bildungszentrum oder als Prüfer und Gütesicherer tätig. Diese Tätigkeiten tragen entscheidend zur Bildungs- und Beratungsqualität unseres Hauses und damit auch zur Kundenzufriedenheit bei. Darüber hinaus hat sie erheblichen Einfluss auf die Gesundheit und die Zufriedenheit der Mitarbeiter und damit für die Motivation und deren Bindung an unseren Verein.

 

 

Gesunde und motivierte Mitarbeiter sind unsere wichtigste Ressource, denn die Güte unserer Angebote im Bereich Schulung und Gütesicherung ist das Ergebnis einer personenbezogenen Dienstleistung. Für die Sicherstellung dieser Güte sind Wohlbefinden und Gesundheit unserer Mitarbeiter von besonderer Bedeutung.

 

2012 wurde das BGM Konzept bei EUKOBA entwickelt und systematisch eingeführt. Daraus ergeben sich für uns schon heute, 2 Jahre nach Einführung, wichtige Erkenntnisse und Ergebnisse.

 

  • Eine erste Auswertung hat ergeben, dass unsere präventiven BGM Maßnahmen einen wesentlichen Beitrag zur Gesunderhaltung der Mitarbeiter geleistet haben und sich dies für unseren Verein rechnet. So haben wir festgestellt, dass sich die krankheitsbedingten Fehlzeiten um durchschnittlich 19,6 % gesenkt haben.
  • Die physische und psychische Gesundheit der EUKOBA Mitarbeiter trägt maßgeblich zur Güte der Arbeit bei. Darüber hinaus beeinflusst das Wohlbefinden jedes einzelnen Mitarbeiters das soziale Klima in unserem Haus sowie die Güte der Teamarbeit.
  • Auf Dauer ist diese Leistung der Mitarbeiter im Dienstleistungssektor nur möglich, wenn mitarbeiterorientiertes Handeln einen Schwerpunkt unserer Planung und Handlung bleibt.
  • Fazit: BGM verringert Fehlzeiten und stärkt die Human- und Sozialressourcen und ist daher ein sinnvolles Werkzeug zur Erhaltung und Verbesserung der wirtschaftlichen und qualitativen Situation unseres Vereins.

 

 

Belastung und abgeleiteter Handlungsbedarf

 

Die Tätigkeiten bei EUKOBA sind vielseitig und durch vielfältige psychische und physische Anforderungen gekennzeichnet, die einerseits als positiv empfunden werden, andererseits aber auch Risiken für die Gesundheit beinhalten. Daher gilt es, krankheitsfördernde Faktoren zu erkennen und zu minimieren, sowie die Ressourcen, d.h. gesundheitsfördernde Faktoren und Kompetenzen, zu stärken. Es gibt vielfältige Faktoren, welche Einfluss auf die Gesundheit unserer Mitarbeiter nehmen können. Dazu gehören Anforderungen aus der Arbeitsaufgabe, physikalische Bedingungen, soziale und gesellschaftliche Faktoren sowie organisatorische Einflussgrößen.

 

Belastungsart Auftretende Belastungen

Körperlich

- Lärm (z.B. bei Schulungen)
- Langes Stehen (Senioren)
- Lange Sitzzeiten (Rollstuhl)
- Lange Schulungszeiten
- Tragen, Heben, Auf- & Abbau
- Ungünstige oder falsche Körperhaltung
Psychisch und emotional        . - Konflikte innerhalb des Teams
- Arbeitsorganisation - fehlende Pausen und Erholungsmöglichkeiten
- Hohe emotionale Beanspruchung durch intensiven und dauerhaften Einsatz
  für andere Menschen
- Zu viele verschiedene Arbeitsaufgaben
- Zeitdruck

 

Auf den bisher genannten Grundlagen ergaben sich für uns folgende Handlungsbedarfe, die in unser BGM-Konzept eingeflossen sind:

 

  • Aufgrund der demografischen Entwicklung und Faktoren wie "Hemmnisse, mangelndes Selbstvertrauen, Ängste" ist es nach wie vor schwer, neue Mitarbeiter zu gewinnen.
  • Die Aktivitäten in unseren Schulungen könnten zum Teil für unsere Mitarbeiter mit Belastungen verbunden sein, welche sich negativ auf vorhandene Kräfte und Gesundheit auswirken könnten. Hier müssen präventiv bedarfsgerechte und wirkungsvolle Maßnahmen geschaffen werden, um es nicht soweit kommen zu lassen und um unserer Fürsorgepflicht für Mitarbeiter nachzukommen.
  • Die Güte unserer Schulungs- und Gütesicherungsangebote sowie die Kundenzufriedenheit muss stetig erhalten und weiterentwickelt werden. Hierzu sind gesunde, qualifizierte und motivierte Mitarbeiter notwendig. Unser BGM-Konzept ist zur Bewältigung der Aufgaben geeignet, da es die Gesundheit der Mitarbeiter als wichtigsten Faktor in den Mittelpunkt stellt, um letztendlich positiv auf die Leistungsfähigkeit und Kultur sowie das Image des Euregio Kompetenzzentrums für Barrierefreiheit einzuwirken.

 

 

Spezielle Angebote und BGM-Maßnahmen

 

Team Gesundheit

Team Gesundheit
Unser Team Gesundheit bietet für alle Mitarbeiter Ansprechpersonen für Fragen zu SBV, BGM, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Sicherheit am Arbeitsplatz. Es handelt intern gleichberechtigt und im Rahmen des Vereins unabhängig von Hierarchieebenen. Dem Team obliegt die Koordinierung und Steuerung des BGM bei EUKOBA.

 

Therapeutische Betreuung

Therapeutische Betreuung
Ein Therapeutenteam unterstützt EUKOBA dabei, gesunde Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter zu schaffen. Im Mittelpunkt steht dabei der präventive Gesundheitsschutz der Mitarbeiter. Zu den Aktivitäten gehören beispielsweise Arbeitsplatzbegeh ungen, Beratung zu Fragen des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz (z.B. Rehamaßnahmen, barrierefreies Arbeiten, Ergonomie, Rückenschulung, etc.)

 

Gesundheitszirkel

Gesundheitszirkel
Wenn es bei EUKOBA arbeitsbedingte Problemstellungen gibt, können Mitarbeiter, Therapeuten oder das Team Gesundheit einen temporären Gesundheitszirkel bilden, d.h. betriebliche Problemlösegruppen, die diese arbeitsbedingten Beschwerden und deren Ursachen analysieren und Lösungen entwickeln, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu optimieren.(Idee nach Slesina, 1998)

 

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Vereinbarkeit Familie und Beruf
Als Mitglied des Unternehmensnetzwerks "Erfolgsfaktor Familie" bekräftigen wir unser Engagement für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Eine familienbewusste Unternehmensführung ist für EUKOBA Ausdruck der gesellschaftlichen Verantwortung. Wir sind davon überzeugt, dass eine familienbewusste Arbeitswelt eine zentrale Zukunftsaufgabe ist, von der die demografische und ökonomische Entwicklung sowie das Zusammenleben der Generationen und Geschlechter nachhaltig profitiert.

 

Home Office

Home Office
Die Gesundheit von Familien verbessert sich nachweislich, wenn Eltern flexible Arbeitszeiten haben im Home-Office arbeiten können. Auch wenn nur ein Elternteil sich seine Arbeitszeiten flexibel einteilen kann, wirkt sich das bereits positiv auf die Gesundheit aller Familienmitglieder aus. Daher bieten wir unseren Mitgliedern Home Office an. Positiv für EUKOBA auch aus betriebswirtschaftlichen und ökologischen Gründen.

 

EU-OSHA Kampagnen

EU-OSHA Kampagnen
Die Kampagnen für gesunde Arbeitsplätze gehören zu den wichtigsten Instrumenten der EU-OSHA zur Sensibilisierung für Themen im Zusammenhang mit Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz und zur Förderung des Gedankens, dass Unternehmen von Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit profitieren. EUKOBA nimmt an diesen Kampagnen teil und passt diesbezüglich seine Schulungs-module themenspezifisch an So entstanden z.B. 2013 ein Rücken- schmerzsimulator und 2014 ein neues Stresssimulationsmodul.

 

Zero Accident

Zero Accident Forum
Wichtigstes Ziel des 2013, auf Initiative der DGUV, gegründeten Tero Accident Forum Deutschland, ist die Schaffung von mehr Akzeptanz für die Themen "Sicherheitskultur" und "verhaltensbasierte Sicherheit". Der Erfahrungsaustausch im Netzwerk trägt dazu bei durch gute praktische Beispiele voneinander zu lernen. Es werden "Good Practices" entwickelt und kommuniziert. EUKOBA beteiligt sich als Mitglied des Netzwerkes an der Entwicklung solcher Lösungen.

 

Schulungsmodule

Unsere Schulungsmodule - Ein lernendes System
Ein Vorteil der Modularität unserer Simulationen und Module ist seine Lernfähigkeit. So gelingt es uns, diese aufgrund veränderter Bedürfnisse und Anforderung stetig weiter zu entwickeln, zu verändern oder, wenn erforderlich, neue Module zu entwickeln. Garant für Passgenauigkeit und Praxisnähe sind unsere kreativen Experten in eigener Sache, unsere älteren Mitarbeiter bzw. Mitarbeiter mit Behinderung.

 

Wie wir bereits erwähnt haben, ist es unser Ziel, BGM nicht nur intern zu implementieren, sondern unsere Maßnahmen im Bereich Sensibilisierung durch Selbsterfahrung auch extern in Unternehmen, Einrichtungen und Berufsbildenden Schulen zu etablieren

 

Maßnahmen Zielgruppe Extern verfügbar

Allgemeine Vorträge zur Gesundheitsprävention

Alle Mitarbeiter

ja
Gesundheitsseminare nach Themenschwerpunkten Alle Mitarbeiter
ja
Mein Arbeitsplatz - Dein Arbeitsplatz Alle Mitarbeiter
ja
Stresssimulation Alle Mitarbeiter
ja
Kommunizieren ohne Hemmungen Alle Mitarbeiter
ja
Sensibilisierung für Menschen mit Behinderung und Senioren(als Teamkollege oder Kunde/Gast) Azubis
ja
Sensibilisierung für Menschen mit Behinderung und Senioren (Zielgruppe: Begleitpersonen, Fahrer) Spezielle Mitarbeitergruppe       
Sensibilisierung für Menschen mit Behinderung und Senioren im Betrieb (Arbeitsbedingungen, -abläufe, Leistungsfähigkeit) Führungskräfte
ja

 

Prozessstruktur

 

Mittels einer bewährten prozess- und projektorientierten Vorgehensweise (nach Wienemann, 2011) setzen wir unsere Maßnahmen bei EUKOBA um, da sie ein Handeln nach den Prinzipien des BGM ermöglicht. Diese Vorgehensweise bilden wir nachfolgend modellhaft ab.

 

Quelle: abgeleitet nach Dr. Wienemann, 2011

 

 

Aufgaben im BGM

 

Eine verbindliche Koordination ist unbedingt notwendig. Diese Funktion übernimmt bei EUKOBA das Team Gesundheit. Da betriebliches Gesundheitsmanagement ein Querschnittsthema darstellt, sind weitere Bereiche eingebunden.

 

  • Planung, Koordination und Steuerung von BGM (Konzeptentwicklung, Zieldefinition etc.)
  • Interne Gremienarbeit planen, koordinieren und dokumentieren
  • Kooperation und Vernetzung mit internen und externen Partnern
  • Entscheidungen vorbereiten und herbeiführen
  • Informationsaustausch zwischen den beteiligten Akteuren
  • Sicherung und Kontrolle von Kosten, Leistungen und Güte in Bezug auf BGM
  • Koordination und Organisation der Gesundheitszirkel
  • Dokumentation und Empfehlungsumsetzung Gesundheitszirkel, Mitarbeiterfeedback, Kampagnen und Gesundheitsmonitoring
  • Internen und externen Informationsaustausch sicherstellen
  • Gremien- und Netzwerkarbeit
  • Gesundheitsmonitoring

 

 

Gesundheitsmonitoring

 

Unter einem wirkungsvollen BGM verstehen wir, Gesundheit als integralen Bestandteil auf die vereins- und Mitarbeiter spezifischen Bedingungen abzustimmen. Aus diesem Grund haben wir das Gesundheits-monitoring als fundierte Grundlage zur Beurteilung der gesundheitlichen Situation und für die Entwicklung von bedarfsgerechten Maßnahmen und Angeboten eingeführt.

 

Bei EUKOBA setzt dieses Monitoring an den Monitoringerfahrungen und -instrumenten unserer Therapeuten zur Gesundheit von Mitarbeitern an. Als Grundlagen für unser Gesundheitsmonitoring dienen außerdem:

 

  • Daten aus der Fehltage-Analyse
  • Mitarbeiterbefragungen
  • Ergebnisse aus den Gesundheitszirkeln
  • Erfahrungen unserer Experten in eigener Sache
  • Feedback der Schulungsteilnehmer
  • Therapeutenauswertung H.I.L.D.E Konzept zur Lebensqualität
Letzte Änderung: 27.12.2013 | © Europäisches Kompetenzzentrum für Barrierefreiheit e.V.
www.eukoba.com