Gesellschaftliche Verantwortung

Zero Accident Forum

Am 11. Oktober 2013 fand im Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) in Sankt Augustin eine Auftaktveranstaltung zum Unternehmensnetzwerk „Zero Accident Forum" statt. Rund 40 Interessierte aus der Industrie, Klein- und Mittelbetrieben, Verbänden und Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung nahmen daran teil. Sie diskutierten die Möglichkeiten, die Zahl der Arbeits- und Wegeunfälle weiter zu reduzieren analog der Vision Zero: Es soll mit allen geeigneten Mitteln versucht werden, die Zahl der Unfälle auf Null zu reduzieren.

 

Das gegründete Zero Accident Forum steht ausschließlich Unternehmen, Einrichtungen oder Unternehmensverbänden offen und darf nicht für die Werbung z.B. durch Berater missbraucht werden. Hierbei steht das Netzwerk ausdrücklich auch klein– und mittelständischen Unternehmen oder Einrichtungen offen, die bereit sind, Arbeitssicherheit vorrangig zu behandeln und Sicherheitsvorreiter zu werden. Ein effektiver und zielführender Austausch kann nur über verschiedene Branchen und Unternehmensgrößen hinweg gelingen. Das Forum ist ein freiwilliges Netzwerk und verfolgt keine kommerziellen Interessen.

 

Wichtigstes Ziel ist die Schaffung von mehr Akzeptanz für die Themen "Sicherheitskultur" und "verhaltensbasierte Sicherheit". Der Erfahrungsaustausch im Netzwerk trägt dazu bei durch gute praktische Beispiele voneinander zu lernen. Es werden "Good Practices" entwickelt und kommuniziert.

 

Alle Mitglieder des Forums, so auch das Euregio Kompetenzzentrum für Barrierefreheit, bekennen sich zu den Grundsätzen:

 

  • Jeder Unfall ist vermeidbar.
  • Unfälle geschehen nicht zufällig.
  • Lernen ist der Schlüssel zum Erfolg.

 

Alle Mitglieder des Forums sind den folgenden Grundsätzen verpflichtet:

 

  • Sie möchten ihren Arbeitsschutz in Richtung auf “Zero Accident” verbessern, um Vorreiter bei der Sicherheit am Arbeitsplatz zu werden.
  • Sie verpflichten sich offen Informationen über erfolgreiche Arbeitssicherheitspraktiken an andere Mitglieder weiterzugeben.
  • Sie verbessern die Sicherheit an ihren Arbeitsplätzen in Zusammenarbeit mit ihren Beschäftigten und Führungskräften.
  • Gesundheit und Sicherheit sind untrennbarer Bestandteil ihres Unternehmenserfolgs.
  • Sie verpflichten sich, der ZAF-Projektgruppe jährlich die entsprechenden Informationen zum Arbeitsschutz vorzulegen.
Letzte Änderung: 10.04.2014 | © Europäisches Kompetenzzentrum für Barrierefreiheit e.V.
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